Verstoßen Sie gegen die NIS-2-Richtlinie für Cybersicherheit?

Ein Verstoß kann zu Strafen von bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des Jahresumsatzes führen, je nachdem, welcher Betrag höher ist.  

Hier erfahren Sie, wie TeamViewer Sie dabei unterstützt, die neuen, strengeren Standards einzuhalten und damit finanziellen Schaden, rechtliche Konsequenzen und Imageverlust abzuwenden. 

Abbildung eines Geschäftsmannes, der in einer Blase steht und mit der NIS-2-Richtlinie für Cybersicherheit konform ist

Warum es so wichtig ist, die NIS-2-Richtlinie direkt umzusetzen

  • Was ist NIS-2?

    Die zweite EU-Richtlinie für Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-2) erweitert den Rechtsrahmen zur Cybersicherheit in der Europäischen Union. Durch die Richtlinie soll die digitale Widerstandsfähigkeit von als kritisch eingestuften Wirtschaftsbereichen gestärkt werden. Mit Inkrafttreten der Richtlinie werden strengere Sicherheitsanforderungen, kürzere Fristen für die Meldung von Vorfällen und eine größere Verantwortung für Führungskräfte in Unternehmen eingeführt. 

  • Wen betrifft NIS-2?

    NIS-2 bezieht mit dem Fokus auf mittlere und große Unternehmen in 18 als kritisch eingestuften Bereichen deutlich mehr Akteure ein als die Vorgängerrichtlinie. Betroffene Branchen sind unter anderem der Energiesektor, das Gesundheitswesen, die Fertigungsindustrie, das Transportwesen, der Finanzsektor, die öffentliche Verwaltung sowie digitale Dienstleistungen. 

  • Seit wann gilt NIS-2?

    Die NIS-2-Richtlinie ist seit Oktober 2024 gültig. Unternehmen, die der Richtlinie nicht entsprechen, riskieren mehr als nur strengere Überprüfungen. Nicht-Compliance mit der Richtlinie kann zu größerer Anfälligkeit gegenüber Cyberangriffen, Störungen in Geschäftsabläufen und hohen Bußgeldern führen, das Vertrauen der Kundschaft erschüttern und umfangreiche Imageschäden zur Folge haben.

Das sind die wichtigsten Änderungen

Die NIS-2-Richtlinie deckt nun zusätzliche, als systemrelevant geltende Bereiche ab. Dazu zählen der Energiesektor, das Gesundheitswesen, die digitale Infrastruktur, der Finanzsektor, die öffentliche Verwaltung und die Fertigungsindustrie.

Vorfälle, die die Cybersicherheit erheblich betreffen, müssen jetzt innerhalb von 24 Stunden gemeldet werden. Meldungen müssen ausführliche Informationen über die Art des Vorfalls, der Schwere seiner Auswirkungen sowie Angaben zu den getroffenen und laufenden Abhilfemaßnahmen beinhalten. Wer diesen Vorgaben nicht oder nur verspätet nachkommt, muss mit erhöhten Bußgeldern, betrieblichen Schäden und verringertem Vertrauen von Stakeholdern rechnen.

Unternehmen müssen signifikante Sicherheitsvorfälle innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Feststellung den zuständigen Behörden melden. In der Meldung müssen die Art des Vorfalls, dessen Auswirkungen und die durchgeführten Minderungsmaßnahmen detailliert beschrieben werden.

Unternehmen, die Ihre Lieferketten nicht adäquat schützen, riskieren ernstzunehmende Störungen in ihren Betriebsabläufen und Verletzungen der Datensicherheit Ihrer Kundschaft. Deswegen müssen Schwachstellen in der Cybersicherheit ihrer Lieferketten möglichst schnell evaluiert und behoben werden.

Durch die NIS-2-Richtlinie werden Führungskräfte in Unternehmen explizit in die Verantwortung genommen, wenn es darum geht, Risiken für die Cybersicherheit aktiv und umfassend entgegenzuwirken. Regelmäßige und nachvollziehbare Audits sind Pflicht. Das zeigt, wie wichtig die Rolle von Führungskräften bei der Vermeidung schwerwiegender rechtlicher Konsequenzen ist.

In der NIS-2-Richtlinie wird ein Schwerpunkt auf die umfassende und proaktive Kooperation zwischen den Mitgliedsstaaten der EU gelegt. Ein unverzüglicher Informationsaustausch über mögliche Bedrohungen der Cybersicherheit sowie deren Vermeidung ist von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, die gemeinschaftliche Widerstandsfähigkeit und einen umfassenden, gesamteuropäischen Schutz sicherzustellen.

So hilft TeamViewer dabei, Compliance sicherzustellen

Mit den umfassenden Sicherheitsfeatures von TeamViewer Tensor schaffen Unternehmen die Voraussetzungen, um die Anforderungen der NIS-2-Richtlinie zu erfüllen. Stärken Sie Ihre Cybersicherheit, um sich vor kostspieligen Datenschutzverletzungen zu schützen, die Reputation Ihres Unternehmens zu wahren und das Vertrauen Ihrer Kundschaft sowie Ihrer Geschäftspartner zu erhalten. TeamViewer unterstützt Ihre Compliance durch:

  • Asset Management

    Stellt einen umfassenden Überblick über alle Geräte im Netzwerk bereit, einschließlich nicht offiziell genehmigter Geräte (Shadow-IT) und Geräten, die im Zuge einer „Bring Your Own Device“-Richtlinie (BYOD) Teil des Netzwerkes sind. Asset Management ermöglicht auch die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung von Patches und Updates.

  • Auditability

    Protokolliert Sessions mit detaillierten Aufzeichnungen darüber, wer wann und wie auf Geräte zugreift. Dadurch werden Verantwortlichkeit und Transparenz in Echtzeit sichergestellt und Risiken in Bezug auf Compliance und Betriebsabläufe minimiert.

  • Authentifizierung

    Implementiert für alle Remote-Verbindungen eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und eine robuste Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), die das Risiko von unautorisierten Zugriffen erheblich reduziert.

  • Bring Your Own Certificate (BYOC)

    Stärkt die Sicherheit durch Implementierung unternehmenseigener Verschlüsselungscodes – Sie erhalten größere Kontrolle über Ihre Daten und mehr Möglichkeiten, Ihre Compliance sicherzustellen.

  • Conditional Access

    Bietet einen weltweiten, sicheren Zugriff auf Assets, minimiert Schwachstellen während Wartungsarbeiten und stärkt die Kontinuität sowie den Schutz Ihrer Betriebsabläufe.

  • Verbindungsprotokolle

    Ermöglichen den proaktiven Umgang mit möglichen Risiken durch Reporting und detaillierte Einblicke in Echtzeit.

  • Endpoint Protection

    Verbessert durch einen umfassenden Malware-Schutz und die Möglichkeit, Endgeräte unverzüglich zu isolieren, die Reaktion auf Bedrohungen erheblich.

  • Single Sign-on (SSO)

    Vereinfacht und zentralisiert Authentifizierungsprozesse, um effizient Schwachstellen und unautorisierte Zugriffe zu minimieren.

  • Internal Product Security Incident Response Team (PSIRT)

    Führt in Zusammenarbeit mit Cybersicherheitsunternehmen regelmäßige, gründliche Penetrationstests und Analysen für die Bedrohungserkennung und -beseitigung durch, um die Sicherheit aller Lösungen für den digitalen Arbeitsplatz jederzeit zu gewährleisten.

Überprüfen Sie Ihre Compliance

Vermeiden Sie Compliance-Verstöße.

TeamViewer bietet Ihrem Unternehmen Lösungen für die Remote-Konnektivität und den digitalen Arbeitsplatz, die den strengen Anforderungen der NIS-2-Richtlinie vollständig entsprechen. Sprechen Sie mit unserem Cybersicherheitsteam darüber, wie Sie Ihr Unternehmen stärken, Ihren guten Ruf schützen und hohe Bußgelder vermeiden können.

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