25.03.2026

Wie KI Unternehmen verändert: TeamViewer CPTO-Mei Dent startet persönlichen LinkedIn-Newsletter

Mei’s Innovation Log beleuchtet, wie Organisationen den Übergang von KI‑Experimenten zu einer belastbaren, skalierbaren und gut gesteuerten KI‑Infrastruktur meistern.

Kurz & kompakt

Mei Dent

Member of the Management Board und CPTO bei TeamViewer

  

Mei Dent, Chief Product and Technology Officer von TeamViewer, hat einen neuen LinkedIn-Newsletter gestartet. In "Mei’s Innovation Log" teilt sie ihre Perspektiven darauf, wie Unternehmen menschenzentrierte, KI-gestützte Systeme in ihren Alltag integrieren können. Sie bringt dabei ihre Erfahrung aus der Führung globaler Produkt und EngineeringTeams ein und beleuchtet, wie unterschiedlichste neue Technologien – nicht nur generative KIAssistenten – Unternehmen und Arbeitsweisen prägen.

Die erste Ausgabe „Der Wandel von KIAmbitionen zur KIInfrastruktur“ beleuchtet einen entscheidenden Wendepunkt für UnternehmensKI. Nach Jahren voller Pilotprojekte, ProofofConcepts und isolierter KITools stehen Unternehmen nun vor der Aufgabe, KI so zu operationalisieren und zu integrieren, dass sie nachhaltige und messbare Wirkung erzielt. Laut Mei wird der Erfolg im Jahr 2026 weniger von weiteren Experimenten abhängen, sondern vor allem von den Grundlagen, die nötig sind, damit KI verantwortungsvoll und im großen Maßstab wachsen kann.  

Erkenntnisse aus der ersten Ausgabe:

  • 2026 markiert einen Wandel von KI-Ambitionen hin zur Operationalisierung. Viele Organisationen haben bereits stark in Pilotprojekte und KIgestützte Assistenten investiert und damit erste Vertrautheit geschaffen sowie moderate Produktivitätsgewinne erzielt. Die nächste Phase erfordert jedoch, über diese Experimente hinauszugehen und KI in eine integrierte, wirklich produktive Nutzung im großen Maßstab zu überführen.
  • Fragmentierung wird zunehmend zum limitierenden Faktor. Wenn immer mehr KI‑Tools auf ohnehin überlastete Systeme treffen, steigt die Komplexität, Produktivitätsgewinne flachen ab und die Risiken für Governance, Sicherheit und Compliance nehmen zu – besonders, weil KI datenübergreifend über Abteilungen hinweg arbeitet.
  • KI sollte als Infrastruktur verstanden werden – nicht als Feature. Unternehmen, die KI tief in ihre Kernplattformen und Betriebsmodelle integrieren, verschaffen sich einen deutlichen Vorteil gegenüber jenen, die auf einzelne, nicht miteinander verbundene Tools setzen.
  • Governance ermöglicht Skalierung – sie bremst nicht. Solide Governance, Transparenz und eine robuste Datenbasis wirken auf den ersten Blick wie Hürden für Geschwindigkeit, werden aber zu echten Beschleunigern von Vertrauen und Wachstum, je autonomer KI‑Systeme agieren.
  • Der digitale Arbeitsplatz zeigt diesen Wandel bereits. Organisationen erwarten zunehmend eingebettete Intelligenz in sicheren, vernetzten Ökosystemen – solche, die proaktive und vorausschauende IT‑Abläufe unterstützen, statt isolierte KI‑Funktionen nebeneinanderzustellen.

In zukünftigen Ausgaben wird Mei Themen wie KIGovernance, Führung und die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI beleuchten. Dabei greift sie auf ihre Beobachtungen, Recherchen und Gespräche mit IT und Wirtschaftsführern zurück, die gerade die nächste Phase der Unternehmenstechnologie gestalten.

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