08.07.2026

Den autonomen Arbeitsplatz schaffen

Was wäre, wenn jede IT-Lösung die nächste verbessern könnte – und schließlich das Problem ganz beseitigen würde?

Menschen vernetzen und supporten

Unternehmen verwalten heute eine stetig wachsende Anzahl und Vielfalt von Endgeräten in zunehmend komplexen IT-Landschaften. Gleichzeitig erwarten Mitarbeitende, dass Technologie reibungslos funktioniert – unabhängig davon, ob sie von zu Hause aus arbeiten, eine Kasse im Einzelhandel betreuen oder in einer Produktionshalle am Band.

Für IT-Teams stellt dies eine große Herausforderung dar: Das Volumen an Support-Tickets steigt kontinuierlich, während sich reaktiver Support nur begrenzt skalieren lässt.

Deshalb wird der Wandel hin zu proaktiven und prädiktiven IT-Operations zunehmend zur Notwendigkeit.

Die führende Digital-Workplace-Plattform TeamViewer ONE vereint Remote-Konnektivität, Endpoint Management und Digital Employee Experience (DEX) in einer einzigen KI-gestützten Lösung. Dadurch können IT-Teams Probleme schneller beheben, wertvolles Betriebswissen erfassen und Ursachen für digitale Störungen proaktiv identifizieren.

Doch das ist erst der Anfang.

Die Vision ist der autonome Arbeitsplatz: ein Arbeitsplatz, an dem Endgeräte kontinuierlich überwacht, intelligent orchestriert und Fehler autonom behoben werden, sodass IT-Teams – anstatt Probleme zu verwalten – Ergebnisse steuern können.

An dieser Zukunft arbeitet TeamViewer ONE bereits heute.

Sehen Sie sich das folgende Video an und erfahren Sie, wie wir den autonomen Arbeitsplatz in Echtzeit gestalten.  

Jeden Fix in Fortschritt verwandeln

Im weiteren Verlauf dieses Artikels werden wir untersuchen, wie TeamViewer ONE Organisationen dabei unterstützt, von reaktiver Unterstützung zu proaktiven, vorausschauenden und schließlich autonomen IT-Abläufen überzugehen.

Dieser Prozess geschieht nicht über Nacht. Stattdessen wird der autonome Arbeitsplatz durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess aufgebaut: Probleme werden früher erkannt, schneller gelöst und jede erfolgreiche Behebung wird in wiederverwendbares Wissen umgewandelt.

Entscheidend ist, dass diese Autonomie immer auf einer starken Vertrauensbasis beruht: Sie funktioniert nur, weil wir gesehen haben, wie Dinge in der Vergangenheit behoben wurden, und genug Vertrauen aufgebaut haben, um sie nun ohne menschliches Eingreifen zu beheben.

Dazu erfordert es eine zusätzliche Intelligenzebene, die Techniker:innen im Moment unterstützt, erfolgreiche Lösungen erfasst und dieses Wissen nutzen kann, um zukünftige Ergebnisse zu verbessern.

Diese Intelligenzebene ist Tia, der TeamViewer Intelligent Agent. Im Zentrum von TeamViewer ONE hilft Tia IT-Teams dabei, Probleme zu lösen, Erkenntnisse im gesamten digitalen Arbeitsplatz zu sammeln und das digitale Erlebnis kontinuierlich zu verbessern.

Die rechte Seite der kontinuierlichen Lernschleife zeigt, wie die KI-Funktionen von TeamViewer die Support-Abläufe im IT-Helpdesk-Umfeld verbessern.

Während die linke Seite zeigt, wie KI-gestützte Erkenntnisse auf angesammeltes Support-Wissen zurückgreifen, um Probleme im gesamten IT-Bereich vorherzusagen und zu verhindern.

Nachfolgend finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie das Schwungrad in der Praxis funktioniert.  

Mitarbeitende erleben digitale Störung
  • Schritt 1

    Remote-Support beginnt

  • Schritt 2

    Tia assistiert während der Support-Sitzung

  • Schritt 3

    Sitzung wird zu wiederverwendbarem Wissen

  • Schritt 4

    TeamViewer KI sagt nicht gemeldete Probleme voraus

  • Schritt 5

    KI schlägt Automatisierungen vor

  • Schritt 6

    Probleme können im großen Maßstab vermieden werden

KI-gestützte Unterstützung und Wissenssicherung (rechte Seite)

Der Lernzyklus beginnt, wenn Mitarbeitende auf ein technisches Problem stoßen. 

Ein:e IT-Expert:in stellt über TeamViewer eine sichere Verbindung zu einem Gerät her.

Dies ist das bewährte Remote-Support-Erlebnis, auf das sich Millionen von Menschen in IT- und Operational-Technology-(OT)-Umgebungen verlassen.

Während die Support-Sitzung stattfindet, hilft Tia den Support-Mitarbeitenden, schneller Fehler zu beheben, indem es Gerätedaten analysiert und relevante Lösungen aus früheren Support-Interaktionen bereitstellt.

Anstatt in der Dokumentation zu suchen oder sich ausschließlich auf ihr Gedächtnis zu verlassen, erhalten Support-Mitarbeitende während der Sitzung kontextbezogene Empfehlungen. Dies verkürzt die Fehlerbehebungszeit und verbessert die Konsistenz.

TeamViewer wird diese Funktionen erweitern, indem Tia in die Lage versetzt wird, während Echtzeit-Sitzungen häufige Probleme automatisch zu diagnostizieren und zu beheben.

Dies hat das Potenzial, überlastete Support-Teams erheblich zu entlasten. Markus Gremmelmaier, Senior Product Manager bei TeamViewer, erklärt:  

Markus Gremmelmaier Senior Product Marketing Manager bei TeamViewer

„Dies wird den manuellen Aufwand weiter reduzieren und IT-Teams ermöglichen, mehr Zeit für strategische Aufgaben zu verwenden, anstatt sich mit wiederkehrenden Supportaufgaben zu beschäftigen.“

Aus Sicherheitsperspektive ist es wichtig zu betonen, dass die Maßnahmen zur Fehlerbehebung zwar autonom von Tia ausgeführt werden, jedoch unter strenger menschlicher Aufsicht bleiben, um Verantwortlichkeit und Kontrolle sicherzustellen.

Sobald das Problem behoben ist, dokumentiert Session Insights die Sitzung automatisch.

Dabei werden die durchgeführten Schritte zur Fehlerbehebung, ergriffene Maßnahmen und Ergebnisse erfasst, sodass ohne Zutun des Supports eine strukturierte, prüfbereite Zusammenfassung entsteht.

Tia Scripting verwandelt anschließend bewährte Session Insights in wiederverwendbare Skripte, die auf verschiedenen Geräten und in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden können. Anstatt dass Teams immer wieder dieselben Probleme lösen müssen, können sie erfolgreiche Lösungen standardisieren und organisationsweit skalieren.

Kunden verzeichnen bereits eine bis zu 25 % höhere Effizienz im IT-Support, da bei jeder Support-Interaktion wertvolle Minuten eingespart werden.

Schon bald wird TeamViewer KI den nächsten Schritt gehen und bewährte Lösungen in Automatisierungen umwandeln. Dadurch können Organisationen wiederkehrende Probleme kontinuierlich und automatisch in großem Umfang beheben, den manuellen Aufwand weiter reduzieren und sich dem autonomen Endpoint Management (AEM) annähern.

Vorausschauende IT und autonome Problemlösung (linke Seite)

Während TeamViewer KI und TeamViewer DEX bereits heute unabhängig voneinander Mehrwert bieten, geht es in der nächsten Phase von TeamViewer ONE darum, diese Fähigkeiten in einen noch einheitlicheren und intelligenteren Workflow zu integrieren.

Das Ziel ist es, Endpunkt-Transparenz, KI-generiertes Betriebswissen und Automatisierung in eine kontinuierliche Feedbackschleife zu überführen, die Probleme am digitalen Arbeitsplatz erkennt, versteht und autonom behebt.

Die Automatisierungsfunktion von TeamViewer ONE hilft dabei, nicht gemeldete Quellen digitaler Störungen und zugrunde liegende Probleme aufzudecken, bevor Mitarbeitende sie melden.

„Die TeamViewer ONE Plattform sammelt und analysiert kontinuierlich Endpunktdaten, um Abweichungen von normalen Verhaltensmustern zu erkennen“, sagt Markus. „Das ermöglicht IT-Teams, Probleme proaktiv sichtbar zu machen – sei es ein problematisches Software-Update, ein fehlgeschlagener Patch oder eine nachlassende Geräteperformance – bevor die User betroffen sind.“

Dies ist besonders wichtig für sogenannte „stille Leidtragende“, also Mitarbeitende, die schlechte digitale Erfahrungen machen, aber keine Probleme an die IT melden. Häufig führt Frustration dazu, dass sie inoffizielle Umgehungslösungen oder Schatten-IT einsetzen, was wiederum zu Sicherheits-, Compliance- und Betriebsrisiken führen kann.

Mit Hilfe von Abfragen in natürlicher Sprache können Administratoren mit TeamViewer DEX Daten interagieren, um Dashboards zu erstellen, die es erleichtern, Trends zu erkennen und die Ursachen digitaler Störungen im gesamten Unternehmen zu verstehen.

Bald wird TeamViewer ONE die Sichtbarkeit und Telemetrie von Endpunkten mit KI-generiertem Sitzungswissen vereinen und so einen einheitlicheren und intelligenteren Workflow für IT-Teams schaffen.

„Dadurch können Teams Wissen proaktiver im gesamten IT-Bestand anwenden“, sagt Markus. Er fährt fort: „Das ist wichtig, weil IT-Teams oft Tickets zum gleichen Problem erhalten, aber nicht immer wissen, wie viele Geräte tatsächlich betroffen sind.“

Sobald die betroffenen Endgeräte identifiziert wurden, übernimmt Tia und ermittelt die effektivste Lösung.

Basierend auf dem Wissen aus früheren Support-Sitzungen erkennt Tia aktuelle Probleme, zeigt wahrscheinliche Ursachen auf und empfiehlt bewährte Lösungen sowie wiederverwendbare Skripte, die auf allen betroffenen Geräten eingesetzt werden können.

„Wenn Sie ein Problem haben, das 20 Endgeräte betrifft und zwei davon bereits erfolgreich behoben wurden, wird es viel einfacher, diese Lösung zu skalieren“, sagt Markus. „Teams können das KI-generierte Skript, das auf diesen früheren Lösungen basiert, nehmen und es auf die verbleibenden betroffenen Geräte anwenden.“

Hier wird die Verbindung zwischen Endpunkt-Telemetrie und KI besonders leistungsstark. TeamViewer ONE kann Muster erkennen und Automatisierungsmöglichkeiten aufzeigen, während Session Insights und Scripting das nötige Wissen liefern, um bewährte Lösungen in skalierbare Behebungs-Workflows zu überführen.

Anstatt auf Tickets einzeln zu reagieren, können IT-Teams jedes betroffene Endgerät identifizieren, nachvollziehen, welche Lösungen bereits erfolgreich waren, und dieses Wissen nutzen, um die Behebung im gesamten Umfeld zu skalieren.

Die letzte Stufe ist die autonome Behebung.

Durch die Kombination von proaktiver Endpunkt-Transparenz mit praktischem Wissen, das durch TeamViewer KI erfasst wird, können Organisationen über die reine Identifizierung von Problemen hinausgehen und beginnen, diese automatisch und in großem Maßstab zu beheben.

Mit TeamViewer ONE sind IT-Teams in der Lage, intelligente Automatisierungen in ihrer gesamten Umgebung zu testen und bereitzustellen – entweder mit benutzerdefiniertem Code, der von einem Administrator erstellt wurde, oder durch generative KI – und behalten dabei vollständige Übersicht und Kontrolle.

Dadurch werden sich wiederholende manuelle Behebungen reduziert und Organisationen können die Leistung des digitalen Arbeitsplatzes über Tausende von Endpunkten hinweg gleichzeitig kontinuierlich verbessern.

Anstatt immer wieder die gleichen Probleme zu lösen, können IT-Teams mehr Zeit für strategische Aufgaben aufwenden, während TeamViewer ONE wiederkehrende operative Aufgaben im Hintergrund automatisiert.

Zusammenfassung

Der autonome Arbeitsplatz unterstützt IT-Teams dabei, über das reine Reagieren hinauszugehen und hin zu proaktiven, vorausschauenden und skalierbaren Betriebsabläufen zu gelangen.

Bereits heute vereint TeamViewer ONE KI-gestützten Support, automatisierte Wissensaufnahme, KI-Skripting sowie Endpunkt-Transparenz und -Telemetrie, um Unternehmen dabei zu helfen, Probleme schneller zu beheben und digitale Störungen systematisch in ihren Umgebungen aufzudecken.

Schon sehr bald werden diese Fähigkeiten in einem kontinuierlichen Intelligenzzyklus zusammengeführt, in dem proaktive Endpunkt-Transparenz und KI-gesteuertes Betriebswissen Hand in Hand arbeiten, um Probleme im großen Maßstab zu identifizieren, zu verstehen und zu beheben.

Tim McHutchison

Senior Content Marketing Manager bei TeamViewer

Tim ist Senior Content Marketing Manager bei TeamViewer. Zuvor war er in verschiedenen Marketingpositionen in der Technologiebranche tätig. Er ist immer auf dem Laufenden, was die neuesten Branchentrends angeht und schreibt gerne Texte für Technikbegeisterte.

Bereit, den Schritt zu autonomen IT-Betriebsabläufen zu gehen?

Entdecken Sie, wie TeamViewer ONE IT-Teams dabei unterstützt, Probleme schneller zu beheben, betriebliches Wissen zu erfassen und proaktiv Quellen digitaler Reibung aufzudecken.