Bericht

Der Weg zum autonomen Arbeitsplatz

Wie Unternehmen KI nicht nur für die Unterstützung bei einzelnen Aufgaben, sondern bei der Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes nutzen können.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie

  • KI wird täglich genutzt

    75 % der Befragten gaben an, KI mindestens einmal am Tag zu nutzen. Nur 3 % berichteten davon, durch KI keine bemerkbaren Verbesserungen in ihrer täglichen Arbeit zu erfahren, während 64 % ihre Erfahrungen mit KI als positiv bezeichneten.

  • Der autonome Arbeitsplatz nimmt Fahrt auf, besonders in der IT

    26 % aller befragten Führungskräfte in der IT beschreiben Ihren Arbeitsbereich als zumindest teilweise autonom. 99 % von Ihnen sagen, dass Sie sich vorstellen könnten, mindestens eine Aufgabe an KI abzugeben.

  • Zurückhaltung bei KI ohne Aufsicht

    61 % aller Befragten ziehen es vor, dass KI nicht unabhängig handeln kann. Zwar sind 35 % der Befragten bereit, KI in ihrem Auftrag autonomer handeln zu lassen, aber ein Großteil (71 %) von ihnen will KI nur klar definierte Aufgaben überlassen. Nur 5 % aller Befragten gaben an, keine Bedenken bezüglich der Nutzung von KI ohne menschliche Aufsicht zu haben.

  • Für viele ist das Problem nicht die Autonomie, sondern nicht nachvollziehbare Autonomie

    40 % wollen, dass KI Probleme frühzeitig entdeckt und behebt und sie dabei auf dem Laufenden hält. 70 % haben kein Problem damit, dass KI autonom agiert, solange sie bei Bedarf eingreifen können.

  • Klar definierte Grenzen schaffen Vertrauen

    Viele der Befragten gaben an, dass Sie einer autonom handelnden KI offener gegenüberstehen würden, wenn Sicherheit und Datenschutz streng geregelt wären (39 %), wenn sie vor wichtigen Änderungen informiert werden würden (36 %), wenn dem Zugriff der KI klare Grenzen gesetzt werden würde (36 %), wenn einsehbare Aktivitätsprotokolle existieren würden (33 %) und die Möglichkeit bestehen würde, Aktionen der KI rückgängig zu machen (31 %).

  • Die Erwartung: KI verändert menschliche Arbeit, statt sie zu ersetzen

    33 % der Befragten erwarten, dass KI sie auch im Jahr 2030 unterstützen wird, sie aber die meisten Aufgaben weiterhin selbst ausführen werden. 28 % von ihnen rechnen damit, dass KI bis dahin mehr Routineaufgaben übernimmt und sie sich auf wichtigere Aufgaben konzentrieren können. Nur 2 % der Befragten gehen davon aus, dass ihre Stelle im Jahr 2030 komplett durch KI ersetzt sein wird.