Stellen Sie sich vor, Sie könnten morgens einfach in Ihre Glaskugel schauen und alle IT-Probleme des Tages vorhersagen. Die Realität erfordert jedoch mehr Präzision. Denn wenn Systeme unerwartet ausfallen, hat das Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen.
Doch was wäre, wenn sich solche Ausfälle tatsächlich vorhersagen und vehindern ließen, bevor sie auftreten?
Mit TeamViewer DEX können Ihre IT-Teams vorausschauend arbeiten statt nur passiv zu reagieren. Ihr Team muss nicht mehr auf Warnmeldungen und Beschwerden zu warten. Stattdessen erhält es frühzeitig Hinweise auf drohende Probleme und kann sie beheben, während die Systeme weiterlaufen.
Störungen werden also nicht mehr einfach bekämpft, sondern lassen sich vorhersagen und im Voraus lösen. Das verändert grundlegend, wie IT-Teams arbeiten.
In diesem Artikel:
- Was Ausfallzeiten wirklich kosten
- Wie Software für die Digital Employee Experience hilft, Probleme zu verhindern
- Wie RLI Insurance von einer DEX-Plattform profitiert
- Die messbaren Ergebnisse
Was Ausfallzeiten wirklich kosten
Ungeplante Ausfälle kosten rund 5.600 US-Dollar pro Minute. Die tatsächlichen Auswirkungen sind jedoch oft weitreichender und schwerer messbar. Das liegt an den immer schwieriger einzuhaltenden Service-Level-Agreements. Jeder Ausfall belastet nicht nur das IT-Team, sondern das gesamte Unternehmen. Und wenn Systeme nicht mehr zuverlässig funktionieren, schwindet auch das Vertrauen in die IT.
Kleine IT-Teams, die komplexe Infrastrukturen betreuen, kennen dieses Muster nur zu gut. Langfristige Projekte müssen pausiert werden, weil das Hauptaugenmerk ständig auf akute Störungen verlagert wird. Arbeiten, die langfristig die Zuverlässigkeit der Systeme verbessern könnten, geraten ins Hintertreffen. So entsteht ein Teufelskreis, in dem die IT immer wieder nur Symptome bekämpft.
Auch Teams mit direktem Kundenkontakt spüren diese Belastung, allerdings auf andere Weise. Störungen können jahrelange Beziehungsarbeit zunichte machen, besonders dann, wenn die Kundschaft auf einen zuverlässigen Service angewiesen ist, um eigene Fristen einzuhalten.
Darüber hinaus sehen sich Compliance- und Sicherheitsteams mit den Folgen verpasster Backups, lückenhafter Monitoring-Daten und potentieller Sicherheitslücken konfrontiert. Probleme, die bei einer Prüfung schnell auffallen.
Mit der Zeit wirken sich ständige Ausfälle auch unmittelbar auf die Mitarbeitenden aus. Vertrauen sie ihren Tools nicht mehr, entwickeln Beschäftigte oft eigene Workarounds. Diese lösen zwar kurzfristig ein akutes Problem, unterlaufen jedoch etablierte Prozesse. Dadurch lassen sich Systeme schwerer absichern und Probleme werden deutlich weniger vorhersehbar.
Wie lässt sich dieser Kreislauf durchbrechen?
Wie Software für die Digital Employee Experience hilft, Probleme zu verhindern
Die IT arbeitet seit jeher nach dem gleichen Muster: Sie wartet darauf, dass etwas ausfällt. Dann wird das Problem so schnell wie möglich behoben. Plattformen für die Digital Employee Experience (DEX) verändern diese Vorgehensweise. Sie machen Vorgänge im System in Echtzeit sichtbar und ermöglichen es IT-Teams, proaktiv zu handeln.
Transparenz ist der erste Schritt. Eine DEX-Plattform überwacht jedes Endgerät, jede Anwendung und jede Verbindung und erfasst Daten in dem Moment, in dem ein Ereignis auftritt. So kann die IT den Zustand der gesamten Infrastruktur jederzeit einsehen und Veränderungen sofort erkennen. Gleichzeitig liefert die Plattform konkrete Hinweise darauf, welche Entwicklungen zukünftig zu erwarten sind.
Smarte Analysefunktionen verwandeln diese Beobachtungen anschließend in konkrete Vorhersagen. Software für die Digital Employee Experience erkennt Muster, die auf bevorstehende Probleme hinweisen. Dazu zählen beispielsweise stetig steigende Speichernutzung, die zu einem Absturz führen kann, ungewöhnliche Netzwerkaktivitäten, die auf ein Sicherheitsrisiko hindeuten, oder verlangsamte Reaktionszeiten von Apps, die zu Beschwerden führen könnten.
Werden Probleme frühzeitig erkannt, können IT‑Teams effizienter arbeiten. Statt von einem Notfall zum nächsten zu rennen, beheben sie kleinere Störungen, bevor sie sich ausbreiten. Das stabilisiert die Systeme und senkt das Risiko größerer Ausfälle.
Wie RLI Insurance von einer DEX-Plattform profitiert
Die in den USA ansässige Spezialversicherungsgesellschaft RLI stand vor einer alltäglichen Herausforderung: Der Überblick über die eigene IT‑Infrastruktur war stark eingeschränkt. Dadurch ließ sich kaum verhindern, dass Probleme die Mitarbeitenden beeinträchtigten. Häufig erfuhr das IT‑Team erst davon, wenn User bereits Support angefordert hatten.
Seit der Einführung von TeamViewer DEX im Jahr 2023 geht RLI den IT-Support grundlegend anders an. „User müssen uns bei Problemen nicht länger kontaktieren. Wir erkennen sie jetzt selbst,“ erklärt Jeremy Roberts, IT Manager for Technology Support bei RLI Insurance. „Mit TeamViewer DEX verbessern wir das digitale Erlebnis für unsere Mitarbeitenden.“
Die Plattform hilft dabei, Probleme proaktiv zu erkennen und zu beheben. Dadurch verringert sich die Zeit für die Fehlersuche pro Supportfall um 30 Minuten. Gleichzeitig hat die IT Spielraum, sich um strategisch wichtige Projekte zu kümmern.
Erfahren Sie mehr: Wie RLI Insurance mit der TeamViewer DEX-Plattform mehr Transparenz erreicht
Messbare Ergebnisse
Im Gegensatz zu einer magischen Glaskugel bietet TeamViewer DEX umsetzbare Handlungsmaßnahmen und nachweisbare Ergebnisse.
Echtzeitdaten, KI-gestützte Analysen und automatisierte Reaktionen wirken zusammen und verhindern Probleme, bevor sie sich negativ auswirken. Die Verbesserungen sind messbar und zielen genau auf das ab, was Führungskräfte am meisten schätzen: Verfügbarkeit, Effizienz und Produktivität.
Die durchschnittliche Lösungszeit sinkt, da die Teams Probleme erkennen und beheben können, bevor sie zu Vorfällen werden. Weniger Probleme bedeuten auch weniger Tickets. Zudem werden kleinere Störungen durch die automatisierte Fehlerbehebung ohne menschliches Eingreifen behoben. So können sich IT-Teams auf geplante Wartungsarbeiten und wichtige Projekte konzentrieren.
Das verbessert die Digital Employee Experience spürbar. Wenn Systeme reibungslos funktionieren, müssen Mitarbeitende nicht auf Lösungen warten und arbeiten produktiver. In Unternehmen, deren IT-Systeme proaktiv, datenbasiert und personalisiert sind, gehen pro Woche nur etwa 30 Minuten produktive Arbeitszeit verloren. Gleichzeitig nehmen Störungen, Anfragen nach inoffiziellen Tools und improvisierte Workarounds ab. So lassen sich digitale Arbeitsplätze leichter betreuen.
Auch die finanziellen Vorteile sind erheblich: Kürzere Ausfallzeiten führen zu weniger Verstößen gegen Service-Level-Agreements und damit zu weniger Strafgebühren. Ein sinkendes Ticketvolumen und schnellere Lösungszeiten reduzieren zusätzlich die Kosten für den Support. Gleichzeitig schafft die geringere Störanfälligkeit Raum für strategische IT‑Projekte, die Wachstum und langfristige Stabilität des Unternehmens sichern.
Eine vorausschauende IT-Strategie verhindert nicht nur Probleme. Die IT erhält auch die nötige Flexibilität, um einen zusätzlichen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen.
Fazit
Ohne eine funktionierende IT stehen heutzutage viele entscheidende Prozesse still. Störungen und Unterbrechungen sind daher keine Option. Mit Software für die Digital Employee Experience kann Ihr Unternehmen Ausfälle proaktiv managen.
Mit diesen Tools lassen sich potenzielle Probleme vorhersagen, verhindern und ihre Auswirkungen reduzieren. So bleiben Ihre Systeme stabil und Ihr Team kann sich auf strategische Projekte konzentrieren. Gleichzeitig stellen Sie sicher, dass Ihr Unternehmen jederzeit den zuverlässigen Service bietet, auf den Kundschaft und Mitarbeitende angewiesen sind.
Sind Sie bereit für ein Arbeiten ohne Ausfälle?
Wir zeigen Ihnen, wie TeamViewer DEX dabei hilft, IT-Probleme vorherzusagen und zu verhindern.