Häufig gestellte Fragen

Ihre Admins können Rollout und Zugriff über Einstellungen, Berechtigungen und Richtlinien kontrollieren. Welche Daten genau gesammelt und verarbeitet werden, kommt auf den jeweiligen KI-Workflow an:

  • Session Insights (Dokumentation): Es werden Session-Interaktionen aufgezeichnet, die für die Erstellung von Zusammenfassungen und Handlungsschritten benötigt werden. Diese Aufzeichnungen werden vor der weiteren Verarbeitung anonymisiert.
  • Tia (Problembehebung): Zu Beginn der Session wird ein eingeschränkter Einblick in die technischen Gerätedaten genutzt. Screenshots werden nur auf explizite Aufforderung der User aufgenommen. Zusätzlich werden vergangene Gespräche mit Tia sowie berechtigungsbasierte Sessions Insights verwendet. Es werden keinerlei User-Inhalte, persönliche Dokumente, Kommunikationsdaten, Tastaturanschläge oder Aktivitätsdaten aufgezeichnet.
  • KI-gestützte Skripterstellung: Zur Erstellung von Skriptentwürfen werden die Anweisungen (Prompts) des Users sowie optional Kontext aus früheren Session Insights verwendet.

Session-Daten werden direkt im TeamViewer Client aufgezeichnet und mithilfe eines regelbasierten Prozesses anonymisiert. Sensible Bestandteile (wie E-Mail-Adressen, Passwörter, Kreditkartennummern und IP-Adressen) werden entfernt, bevor die Daten das Endgerät verlassen. Die Daten werden in den cloudbasierten Services weiter anonymisiert.

Ja. TeamViewer nutzt die LLM-Services von Dritten (Azure OpenAI und Google Gemini) unter vordefinierten Bedingungen, um die eigene KI bereitstellen zu können. Im Falle der Session Insights werden die Daten vor der weiteren Verarbeitung anonymisiert. Für den Workflow wird eine verschlüsselte Übertragung genutzt (HTTPS/TLS).

Eine Liste mit den Details und Bedingungen unserer Unterauftragsverarbeitenden finden Sie hier: 
https://media.teamviewer.com/is/content/teamviewergmbh/teamviewer/central-image-hub/pdf/en/teamviewer-third-party-terms-en.pdf

Ja.

  • Während der Übertragung: Für die Übertragung zwischen TeamViewer Clients, Cloud-Services, Cloudspeicher und KI-Services werden die Daten mit HTTPS (TLS) verschlüsselt (wie in der Abbildung zur Session-Insights-Architektur gezeigt).
  • Im Ruhezustand: Für den Cloudspeicher wird die branchenübliche AES-256-Verschlüsselung genutzt.
  • Zusätzlicher Schutz: Die Daten der Session Insights und von Tia werden zusätzlich über clientseitige Verschlüsselung (CSE) geschützt.  

Für Sessions Insights und Tia wird ein Public Key verwendet, den der Client per HTTPS abgerufen hat. Der zugehörige Private Key wird verschlüsselt gespeichert und zusätzlich durch einen Schlüssel gesichert. Dieser wird in einem zertifizierten Hardware-Sicherheitsmodul (HSM) aufbewahrt. Vor der Nutzung wird der Private Key innerhalb des HSM sicher entpackt. Alle HSM-Prozesse werden vollständig überwacht.

  • Session Insights: Ergebnisse (Zusammenfassungen/Handlungsschritte) werden in der Tenant-Cloud gespeichert, der Zugriff lässt sich über die User-Berechtigungen in den Admin-Einstellungen kontrollieren.
  • KI-gestützte Skripterstellung: Erstellte Skripte werden für die Prüfung, Wiederverwendung und kontrollierte Ausführung in der Script Database der Tenant-Cloud gespeichert.  

Wir speichern Ihre Daten für die Dauer Ihres Vertrages mit uns oder bis Sie sich entscheiden, diese bereits früher zu löschen. Gespeicherte, mit KI zusammenhängende Artefakte wie Session Insights und Skripte können jederzeit in den Admin-Einstellungen gelöscht werden.

Wenn Sie Ihren Vertrag kündigen, können Sie Ihre Daten gemäß den geltenden Bestimmungen, darunter dem EU Data Act (EU-Datenverordnung), exportieren oder extrahieren. Nach Vertragsende behandelt TeamViewer die verbleibenden Daten gemäß dem vereinbarten Prozess zur Aufbewahrung und Löschung von Daten sowie den relevanten rechtlichen und vertraglichen Aufbewahrungsbestimmungen.

Die Daten werden auf dem Gerät anonymisiert, bevor sie zur Verarbeitung freigegeben werden. Eine zusätzliche Anonymisierung erfolgt in den cloudbasierten Systemen. Vor und nach der Nutzung der cloudbasierten Services verbleiben die Daten in verschlüsselter Form. Eine Entschlüsselung findet nur statt, wenn sie technisch notwendig ist, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Über die Service-Bereitstellung hinaus werden keine Daten in entschlüsselter Form aufbewahrt.

Nein. TeamViewer nutzt keine User-Daten, um KI-Modelle zu trainieren. Sollte TeamViewer jemals in Betracht ziehen, die eigenen KI-Modelle mit anonymisierten Daten zu trainieren, würde das nur im Rahmen strenger Sicherheitsmaßnahmen, umfassender Transparenz für unsere Kundschaft und Aktualisierungen unserer Dokumentation und Nutzungsbedingungen geschehen.

Jede Veränderung in dieser Richtung würde sich in unserer Dokumentation sowie in unseren Nutzungsbedingungen widerspiegeln.

Prompts und Outputs werden ausschließlich in der Service-Umgebung von TeamViewer verarbeitet und nicht mit anderen Usern geteilt. Sie werden auch nicht dafür genutzt, externe KI-Modelle zu trainieren oder zu verbessern. TeamViewer nutzt vollständig anonymisierte Daten, um die Leistung und Zuverlässigkeit der eigenen Services überwachen zu können, wobei zu jedem Zeitpunkt angemessene Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

Tia nutzt Informationen aus der TeamViewer Umgebung. Unter anderem:

  • Zu Beginn der Session wird automatisch ein Einblick in die technischen Daten des betreffenden Geräts vorgenommen
  • Screenshots, wenn diese von Usern explizit ausgelöst werden
  • Während der Session entstandener Gesprächskontext
  • Vergangene Session Insights, sofern User über entsprechende Zugriffsrechte verfügen

Diese Informationen sind Teil der Gerätedaten, die Tia während einer Session erhält.

Um die Problembehebung unterstützten zu können, erhält Tia zu Beginn einer Session automatisch einen eingeschränkten Einblick in die technischen Daten des Geräts. Diese Daten können Folgendes beinhalten:

  • Informationen über Hardware: Unter anderem Gerätemodell, Hersteller, Seriennummer, CPU, Arbeitsspeicher, Grafikkarteninformationen, Monitore, Netzwerkadapter und aktuelle BIOS-Version
  • Informationen zum Betriebssystem: Unter anderem Name, Version, Build, Sprach- und Regionseinstellungen, Zeitzone und Systemverfügbarkeit
  • Installierte Software und Treiber: Unter anderem die Namen von Anwendungen und Treibern, deren Versionen, Hersteller und Installationsdatum
  • Informationen zu Systemdiensten: Unter anderem Name, Typ und Status
  • Informationen zum Zustand von Netzwerk und Sicherheit: Unter anderem Adaptertyp/-modell, lokale IP-Adresse/lokales Subnetz und Firewallstatus
  • Informationen zu Akku- und Gerätestatus, wie Akkuladestand und Gerätebetriebszeit
  • Nicht personenbezogene Geräteeinstellungen, wie ausgewählte Sprache und Zeitzone

Nicht enthalten sind User-Inhalte, persönliche Dokumente, Kommunikationsdaten, Tastenanschläge oder Aktivitätsdaten.

Zu Beginn jeder Session erhält Tia einen eingeschränkten Einblick in die Gerätedaten, der technische Informationen zu Systemen und Einstellungen enthält. Diese Informationen werden für die Problembehebung benötigt. Zusätzliche Informationen, wie zum Beispiel Screenshots, werden nur abgerufen, wenn User dies explizit anfordern.

Keines der KI-Features führt automatische Aktionen auf Geräten aus. Tia besitzt keinen Echtzeit-Zugriff auf Geräte, auch keinen Lesezugriff. Tia operiert nur auf Basis eines zu Beginn einer Session vorgenommenen, eingeschränkten Einblicks in die technischen Gerätedaten. Screenshots werden ausschließlich auf explizite Anforderung von Usern aufgenommen. Tia kann Anleitungen und Empfehlungen bereitstellen, aber keinen Code ausführen, keine Software installieren und keine Systemänderungen durchführen.

Im Rahmen des Workflows zur Skripterstellung kann die TeamViewer KI Skriptentwürfe bereitstellen. Die Ausführung der Skripte ist jedoch Usern vorbehalten und erfolgt innerhalb freigegebener Workflows. Skripte werden zur Überprüfung gespeichert und können ausschließlich über das berechtigungsbasierte Remote Scripting ausgeführt werden.

Die KI-Funktionen lassen sich in den Admin-Einstellungen aktivieren oder deaktivieren.

Ja. Admins können die KI-Nutzung in den Admin-Einstellungen durch Zugriffsbeschränkungen genau kontrollieren:

  • Nach User oder Rolle: Über die User-Berechtigungen lässt sich einstellen, wer auf KI-Features und KI-produzierte Inhalte zugreifen kann.
  • Nach Gerät oder Gruppe: Mithilfe von Richtlinien lässt sich einstellen, welche Features aktiviert oder deaktiviert sind (zum Beispiel können bestimmte Geräte oder Gerätegruppen von der Datenerhebung durch Session Insights ausgeschlossen werden).
  • Nach Feature: In den Admin-Einstellungen lassen sich die einzelnen KI-Funktionen aktivieren oder deaktivieren.

Dies ermöglicht es unserer Kundschaft, TeamViewer KI gemäß dem Prinzip der geringsten Privilegien und in Übereinstimmung mit den internen Governance-Anforderungen zu nutzen.

Sie können die Ergebnisse mithilfe kontrollierter Artefakte validieren:

  • Session Insights Zusammenfassungen/Handlungschritte (berechtigungsbasiert)
  • Generierte Skripte, die in der Skript-Datenbank gespeichert werden (überprüfbar/wiederverwendbar)
  • Der Kontext von Tia ist auf die definierten Eingabequellen beschränkt (Gesprächskontext, Gerätedaten, von Usern angeforderte Screenshots, genehmigte Session Insights)

Tia hat nur Zugriff auf eine klar definierte Zusammenstellung technischer Gerätedaten, sowie auf von Usern ausgelöste Screenshots und Gespräche, die während der Session stattgefunden haben. Der Zugriff auf Session Insights ist je nach Berechtigung ebenfalls möglich. Tia zeichnet keine User-Inhalte, persönlichen Dokumente, Kommunikationsdaten, Tastenanschläge oder Aktivitätsdaten auf. Die von Tia genutzten Gerätedaten entsprechen dem, worauf Supporter in einer standardmäßigen Support-Session ebenfalls zugreifen können.

Dies wird durch eine mehrstufige Anonymisierung (sowohl auf dem Gerät als auch in der Cloud), Datenminimierung und Steuerungsmöglichkeiten für Admins erreicht. Mit diesen lassen sich das Rollout von und der Zugriff auf KI-Inhalte kontrollieren.

Sie können die Dokumentation über das TeamViewer Trust Center anfragen: compliance.teamviewer.com.

Sie können die Dokumentationen über das TeamViewer Trust Center anfragen: compliance.teamviewer.com.

Ja, TeamViewer nutzt ein an der IEC 42001 ausgerichtetes Managementsystem für künstliche Intelligenz (AIMS). Die Zertifizierung wird derzeit durchgeführt (und ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen).

Als Teil des eigenen Softwareentwicklungslebenszyklus folgt TeamViewer zusätzlich anerkannten Best Practices für den sicheren Umgang mit KI. Das schließt Richtlinien von OWASP (einschließlich der relevanten Richtlinien für LLM-Sicherheit), NIST, CIS sowie Empfehlungen der Cloud Security Alliance (CSA) für KI-Sicherheit und -Governance mit ein.

TeamViewer nutzt einen mehrstufigen Sicherheitsansatz, um die Risiken von Zweckentfremdung und Missbrauch der eigenen KI-Funktionen zu reduzieren. Je nach Workflow können die folgenden Sicherheitsmaßnahmen zum Einsatz kommen:

  • Schutzmaßnahmen gegen Prompt-Injection-Angriffe und Jailbreaks
  • Maßnahmen zur Abschwächung von Halluzinationen (zum Beispiel Einschränkungen beim Tool-Zugriff)
  • Durchsatzratenbegrenzung, Missbrauch-Erkennung und Monitoring
  • Protokolle zur Unterstützung von Ermittlungen und Governance-Maßnahmen
  • Mechanismen für menschlichen Eingriff und Zustimmung, zum Beispiel berechtigungsbasierte Ausführung von Skripten