Press release 03.09.2020

TeamViewer startet KI-gestützte Predictive-Maintenance-Lösung

Das neue Modul der TeamViewer-IoT-Software analysiert Big Data und lernt selbstständig

Göppingen, 3. September 2020 TeamViewer, ein weltweit führender Anbieter von sicheren Remote-Konnektivitätslösungen, hat sein IoT-Angebot erweitert und bietet nun eine Möglichkeit, künstliche Intelligenz in der Instandhaltung zu nutzen. Bisher konnten TeamViewer-Kunden im Bereich IoT schon Sensoren auslesen, Alarme setzen und sich mit verschiedensten Geräten direkt verbinden. Jetzt kommt eine intelligente Erweiterung im Bereich vorausschauender Instandhaltung, der sogenannten Predictive Maintenance, hinzu. Diese hilft insbesondere die Ausfallzeiten zu reduzieren und damit Kosten einzusparen.

Früher wurden Maschinen nur repariert, wenn sie schon ausgefallen waren (Reactive Maintenance). Seit einiger Zeit werden Maschinen in einem festen Turnus gewartet, unabhängig davon, ob sie defekt sind oder nicht (Preventive Maintenance). Und erst seit kurzem wird Predictive Maintenance genutzt, meist auf Basis reiner Datensätze mit festen Regeln. TeamViewer geht hier einen entscheidenden Schritt weiter und bietet eine KI-gestützte Analyse der anfallenden Daten an. So können mittels Machine-Learning-Algorithmen bisher unbekannte Muster erkannt werden und frühzeitig drohende Ausfälle von Maschinen diagnostiziert werden. Der Bedarf drohende Ausfälle zu erkennen ist offensichtlich, jede Stunde ungeplanter Ausfallzeit kostet im Schnitt 250.000 US-Dollar.[1]

„Wir verfolgen das Ziel, eine einzigartige Bibliothek an anonymisierten Maschinendaten aufzubauen und somit jedem Kunden unseres Predictive Maintenance-Moduls Zugriff auf schon vorhandenes Wissen zu ermöglichen. Unsere Kunden können von Tag eins an ihre Ausfallzeiten reduzieren und mit jedem weiteren Tag lernt der Algorithmus die spezifischen Parameter besser einzuschätzen, so dass die Vorhersage von Störungen noch genauer wird. Der Bereich Instandhaltung ist für bis zu 60 Prozent der operativen[2] Ausgaben verantwortlich. Diesen Kostenpunkt durch eine KI-gestützte Analyse der Gerätedaten zu reduzieren ist unsere Ambition.“, erklärt Lukas Baur, Vice President IoT bei TeamViewer.

Das neue Software-Modul ML-Trainer versorgt den Machine Learning-Algorithmus mit Daten, die eventuell Alarme ausgelöst hätten, und lernt dabei spezifische Muster zu erkennen. Dadurch sind die Alarme nicht mehr an starre Schwellenwerte gebunden, sondern unterliegen ständig optimierten Kriterien. Die Ausfallzeiten, aber auch Fehlalarme können auf diese Weise signifikant gesenkt werden, und zwar nachhaltig, da die künstliche Intelligenz permanent dazulernt.

Das TeamViewer-Predictive Maintenance-Modul kann einfach in bestehende TeamViewer-IoT-Umgebungen integriert werden. Der Algorithmus kann schon jetzt auf eigens für dieses Modul generierte Beispieldatensätze für verschiedene Maschinentypen, wie beispielsweise Windkraftanalagen und Pumpen, zurückgreifen und muss nur in Bezug auf die Eigenheiten der jeweiligen Maschine hinzulernen.

 

[1] https://lp.servicemax.com/Vanson-Bourne-Whitepaper-Unplanned-Downtime-LP.html?utm_source=blog&utm_campaign=vansonbourne2017

[2] https://www.mckinsey.com/business-functions/operations/our-insights/the-future-of-maintenance-for-distributed-fixed-assets

Über TeamViewer

Als globales Technologieunternehmen und führender Anbieter einer Konnektivitätsplattform ermöglicht es TeamViewer, aus der Ferne auf Geräte aller Art zuzugreifen, sie zu steuern, zu verwalten, zu überwachen und zu reparieren – von Laptops und Mobiltelefonen bis zu Industriemaschinen und Robotern. Ergänzend zur hohen Zahl an Privatnutzern, für die die Software kostenlos angeboten wird, hat TeamViewer mehr als 500.000 zahlende Kunden und unterstützt Unternehmen jeglicher Größe und aus allen Branchen dabei, geschäftskritische Prozesse durch die nahtlose Vernetzung von Geräten zu digitalisieren. Vor dem Hintergrund globaler Megatrends wie der rapiden Verbreitung von internetfähigen Endgeräten, der zunehmenden Prozessautomatisierung und neuer, ortsunabhängiger Arbeitsformen hat sich TeamViewer zum Ziel gesetzt, den digitalen Wandel proaktiv mitzugestalten und neue Technologien wie Augmented Reality, künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge kontinuierlich für Produktinnovationen zu nutzen. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2005 wurde die Software von TeamViewer weltweit auf mehr als 2,2 Milliarden Geräten installiert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Göppingen, Deutschland, und beschäftigt weltweit mehr als 1.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2019 verzeichnete TeamViewer fakturierte Umsätze (Billings) in Höhe von rund 325 Millionen Euro. Die TeamViewer AG (TMV) ist als MDAX-Unternehmen an der Frankfurter Börse notiert. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.teamviewer.com.

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