Die Scene im Spatial Editor bestimmt, wie Ihre 3D-Workflows dargestellt werden. Hier können Sie die aktuelle Anordnung von Modellen, Schritten und Interaktionen anzeigen und diese in strukturierte Schritte organisieren. Durch die Verwaltung von Scene States steuern Sie, welche Elemente in den einzelnen Phasen des Workflows sichtbar oder aktiv sind.

Die folgenden Referenzen stehen in Scene zur Verfügung:

  • Layers: Ebenen (Layers) dienen zur Organisation und Verwaltung verschiedener Elemente in der 3D-Szene. Mit Ebenen können Sie Objekte gruppieren, ausblenden oder sperren, um die Bearbeitung und Visualisierung zu vereinfachen. Jede Ebene kann unterschiedliche sichtbare Elemente und CAD-Modelle enthalten.
  • Objects: Zeigt einzelne 3D-Elemente innerhalb der Szene an und ermöglicht deren Verwaltung. Sie können Objekte auswählen, umbenennen oder deren Eigenschaften anpassen.
  • Optimization: Tools und Optionen zur Verbesserung der Leistung und Rendering-Effizienz. Mit den Optimierungsfunktionen können Sie die Modellkomplexität reduzieren oder die Sichtbarkeit anpassen, ohne die Qualität zu beeinträchtigen.
  • 3D Model Manipulation: Funktionen zum Positionieren, Drehen und Skalieren von Modellen innerhalb der Szene. Diese Werkzeuge ermöglichen eine präzise Ausrichtung und Platzierung von Modellen in Workflows.
  • Show hidden: Zeigt ausgeblendete Schritte, Modelle und Modellteile an.
  • Show connections: Blendet Verbindungslinien ein oder aus.
  • Transform Gizmo: Wechselt die Einstellungen des Transformations-Gizmos zwischen Auto, Lokal und Global.
  • Transformation Gizmos: Ermöglichen das Verschieben und Drehen von Teilen und Elementen (z.B. Anweisungskomponenten und Markern) innerhalb einer 3D-Szene mithilfe der Maus.

Layers

Ebenen (Layers) ermöglichen die Organisation von Workflow-Inhalten wie Anweisungskomponenten, Markern und anderen selbst erstellten Inhalten in unterschiedlichen Ansichten. Dadurch können Elemente eines Workflows, beispielsweise Schritte, Komponenten, Marker und 3D-Objekte, nach Themen oder Bereichen gruppiert werden.

Eine Ebene definiert, welche Elemente sichtbar und welche ausgeblendet sind. Wenn eine Ebene später ausgewählt wird, werden die entsprechenden Sichtbarkeitseinstellungen automatisch angewendet. Es können zudem mehrere Ebenen für unterschiedliche Zwecke erstellt werden.

Die Sichtbarkeitseinstellungen einer Ebene sind ausschließlich im Editor relevant. Nach dem Hochladen des Workflows ins Frontline Command Center werden alle Ebenen zu einem einzigen Workflow zusammengeführt, der in Spatial Workplace abgespielt wird.

Hinweis: Der 2D-Connector übernimmt keine unterschiedlichen Sichtbarkeitseinstellungen zwischen Ebenen. Dort werden alle Elemente angezeigt.

Objects

Über den Bereich Objects können vorhandene Workflow-Elemente bearbeitet werden:

  • Duplicate: Erstellt eine Kopie eines Elements (z.B. eines Schritts oder Modellteils) an derselben Position. Die Kopie kann anschließend mit dem Transformations-Gizmo bearbeitet werden.
  • Snap: Verschiebt vorhandene Schritte, Schrittstatus, Workflow-Status, Komponenten oder Marker an eine neue Position.
  • Hide: Blendet die ausgewählten Elemente aus.
  • Show: Zeigt ausgewählte ausgeblendete Elemente wieder an. Ausgeblendete Elemente können im Scene Explorer ausgewählt werden.
  • Show all hidden: Zeigt alle ausgeblendeten Elemente im Projekt an.
  • Isolate: Blendet alle Elemente außer dem ausgewählten Element aus.
  • Copy/Paste: Ermöglicht das Kopieren von Schritten und das Einfügen innerhalb desselben Projekts oder in ein anderes geöffnetes Projekt.
  • Delete: Entfernt das ausgewählte Element aus dem Projekt.

Zusätzliche Aktionen über das Objects-Menü:

Über Objekte in der oberen Menüleiste können Sie außerdem:

  • Snap: Eine Anweisungskomponente an einer anderen Position auf der Modelloberfläche platzieren.
  • Duplicate: Eine Anweisungskomponente mit identischem Inhalt an derselben Position duplizieren.
  • Line: Linien auf dem Modell zeichnen.
  • Delete: Eine Anweisungskomponente einschließlich ihrer Inhalte aus dem Modell entfernen.

Um ein Element zu löschen, können Sie es auch im Scene Explorer auswählen und auf Delete klicken.

Optimimierung

Über das Menü Optimize können Sie die Anzahl der Teile und Dreiecke reduzieren. Klicken Sie nach dem Laden des Modells auf Optimize, um die folgenden Optionen anzuzeigen:

  • Remove Internal Parts: Entfernt alle Modellteile, die von außen nicht sichtbar sind. Höhere Auflösungen liefern genauere Ergebnisse, während niedrigere Auflösungen die Anzahl der Teile stärker verringern. Wenn das Modell nicht aus nächster Nähe betrachtet wird, empfiehlt sich eine geringere Auflösung.
  • Remove Internal Polygons: Entfernt alle inneren Polygone (Dreiecke), die von außen nicht sichtbar sind. Höhere Auflösungen liefern genauere Ergebnisse, benötigen jedoch mehr Zeit. Bei sehr polygonreichen Modellen können höhere Auflösungen helfen, Risse oder Lücken zu vermeiden.
  • Remove Small Parts: Entfernt kleine Teile anhand eines definierten Schwellenwerts. Ein Teil wird entfernt, wenn Breite, Höhe und Tiefe jeweils kleiner sind als die festgelegten Maximalwerte.
  • Reduce Polygons: Reduziert die Anzahl der Polygone (Dreiecke) durch Mesh-Decimation. Mit dem Zielwert lässt sich der gewünschte Prozentsatz der verbleibenden Polygone festlegen. Über die Fehlerschwelle kann die Reduzierung beendet werden, sobald ein bestimmter Fehlerwert erreicht ist. Höhere Schwellenwerte ermöglichen eine stärkere Reduzierung auf Kosten der Qualität.
  • Merge Parts: Kombiniert zwei Teile zu einem neuen Teil. Dies kann beispielsweise in einem Step-Container für Animationen verwendet werden. Wenn ein texturiertes Teil mit einem nicht texturierten Teil zusammengeführt wird, bleiben Farbe und Textur erhalten.

Die genannten Optimierungen können auch auf das gesamte 3D-Modell angewendet werden.

Nach der Mesh-Decimation sollten Sie die visuelle Qualität des Modells überprüfen. Entspricht sie weiterhin den Anforderungen, können Sie anhand der Anzahl der Dreiecke entscheiden, ob weitere Optimierungen erforderlich sind.

Wenn die Modellqualität zu stark beeinträchtigt ist und die Anforderungen nicht mehr erfüllt werden, können Sie die Back-Funktion im Editor verwenden, um die Optimierung rückgängig zu machen.