Auswirkungen der Markergröße

Die Größe des Markers kann beeinflussen, wie präzise Informationen in Spatial Workplace angezeigt werden und aus welcher Entfernung der Marker gescannt werden kann. Im Editor kann eine Markergröße zwischen 1  und 99 cm festgelegt werden.

Im Allgemeinen beträgt die empfohlene Mindestgröße 10 cm. Die optimale Größe kann jedoch von folgenden Faktoren abhängen:

  • Lichtverhältnisse
  • Kamerafokus
  • Abstand zur Kamera

Spatial Workplace positioniert die Workflow-Inhalte relativ zum gescannten Marker.

In dieser zweidimensionalen Darstellung werden nur die X- und Y-Achsen angezeigt. Spatial Workplace verwendet jedoch zusätzlich die dritte Achse, um die exakte Position im dreidimensionalen Raum zu bestimmen. Die Software nutzt den Mittelpunkt des Markers in Relation zu Höhe und Breite, um die entsprechende 3D-Transformation zu berechnen.

Wird ein Marker am realen Objekt in einer anderen Größe angebracht als die im Workflow definierte Markergröße, besteht das Risiko, dass der Ursprung des räumlichen Koordinatensystems falsch gesetzt wird. Dies kann die Positionierung sämtlicher Inhalte innerhalb des Workflows beeinträchtigen.

Faustregel: Eine Markergröße von 10 cm ist für die meisten Anwendungsfälle auf den unterstützten Geräten ausreichend. Die oben genannten Faktoren, insbesondere Lichtverhältnisse und Kameraeigenschaften, können jedoch einen erheblichen Einfluss auf die Erkennung haben. Wenn Probleme beim Scannen auftreten, empfehlen wir, größere Marker zu verwenden.