Pressemeldung 01.06.2016
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Axel Schmidt

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E-Mail: press (at) teamviewer.com

Statement zum Ausfall der Dienste

 

Göppingen, 1. Juni 2016. Bei – TeamViewer®, dem führenden Anbieter von Software für die Fernwartung und Online Meetings, kam es am Mittwoch, 1. Juni 2016, zu einem Ausfall der Dienste. Die Störung wurde durch einen Denial-of-Service-Angriff (DoS) auf die DNS-Server-Infrastruktur von TeamViewer verursacht. TeamViewer reagierte sofort und arbeitete mit Hochdruck daran, das Problem zu beheben und die Funktion aller Dienste wiederherzustellen.

Einige Online-Medien verknüpften den Vorfall fälschlicherweise mit vergangenen Fällen, bei denen Nutzer angaben, ihre Konten seien gehackt worden. Zudem wurde der gestrige Ausfall mit Theorien über angebliche Sicherheitslücken bei TeamViewer in Verbindung gebracht. Wir haben jedoch keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass zwischen diesen Vorfällen ein Zusammenhang besteht.

Tatsache ist:

  1. TeamViewer hatte aufgrund eines DoS-Angriffs auf seine DNS-Server Netzwerkprobleme und behob diese.
  2. Es gibt keine Sicherheitslücken bei TeamViewer.
  3. Unabhängig von dem Vorfall, arbeitet TeamViewer fortwährend daran, ein höchstmögliches Maß an Daten- und Anwendersicherheit zu gewährleisten.

Auch wenn der Serverausfall in keiner Weise mit den unten genannten Hinweisen in Zusammenhang steht, möchte TeamViewer bekräftigen:

Sorgloser Umgang mit Kontozugangsdaten bleibt ein zentrales Problem für alle Internetdienste. Dies betrifft insbesondere die Verwendung der identischen Zugangsdaten für mehrere Nutzerkonten bei unterschiedlichen Internetdiensten.

Darüber hinaus kann es dazu kommen, dass Anwender Malware versehentlich herunterladen und installieren. Ist ein System einmal infiziert, können Täter praktisch alles mit dem betroffenen System tun – je nachdem wie komplex die Malware ist, kann sie das gesamte System befallen, auf Informationen zugreifen oder diese manipulieren und vieles mehr.

TeamViewer betont folgende Punkte:

  • Das eigentliche Problem ist die Installation eines Malware-Programms: Ist ein System einmal infiziert, können die Täter praktisch alles mit diesem System anstellen – abhängig davon, wie komplex die Malware ist, kann sie das komplette System erfassen, auf Informationen zugreifen oder sie manipulieren und so weiter.
  • Es gibt keine Sicherheitslücke innerhalb von TeamViewer: Das geschilderte Szenario ist ein dreister Missbrauch der TeamViewer Software. Wir haben keinerlei Beleg, dass der Code unserer Software in irgendeiner Weise betroffen ist.
  • Die Täter verbreiten TeamViewer mittels einer Malware. Das macht aus TeamViewer kein Malware- oder angreifbares Programm. Tatsächlich kann diese Vorgehensweise auf unzählige legitime Programme wie TeamViewer angewandt werden.
  • Reguläre TeamViewer-Installationen sind von dem genannten Betrug nicht betroffen und stellen keinerlei Sicherheitsproblem dar.

TeamViewer empfiehlt dringend:

  • Nutzer sollten Adware Bundels vermeiden: Während der Anwender davon ausgeht, lediglich ein harmloses Programm herunterzuladen, könnte die Software gleichzeitig noch weitere versteckte Programme installieren.
  • Nutzer sollten TeamViewer ausschließlich über die offiziellen TeamViewer-Kanäle wie beispielsweise die TeamViewer-Website herunterladen https://www.teamviewer.com
  • Anwender sollten sämtliche Nutzerkonten – ob bei TeamViewer oder anderen Anbietern – mit individuellen und sicheren Passwörtern schützen und diese regelmäßig ändern.
  • Nutzer sollten sicherstellen, dass sie jederzeit zuverlässige Anti-Malware und Sicherheitslösungen verwenden.

Das TeamViewer-Support-Team hilft gerne bei potenziellen technischen Störungen und beantwortet weitere Fragen auf: https://www.teamviewer.com/de/support/contact/submit-a-ticket

TeamViewer empfiehlt Nutzern, die Opfer krimineller Aktivitäten wurden, sich mit ihrer örtlichen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen und den Vorfall zu melden. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, da TeamViewer sehr strengen Datenschutzbestimmungen unterliegt und sensible Daten nur für autorisierte Personen und Behörden herausgeben darf.

 

Über TeamViewer

Die deutsche TeamViewer GmbH mit Sitz in Göppingen wurde 2005 gegründet. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Systemen für den Online-Support, die webbasierte Zusammenarbeit und das Remote-Monitoring von IT-Komponenten. Die Fernwartungssoftware TeamViewer ist in über 30 Sprachen verfügbar und hat weltweit über 200 Millionen Nutzer. airbackup, eine Online-Backup-Lösung, und ITbrain, eine Lösung für Remote-Monitoring, Anti-Malware und Inventarisierung, ergänzen das Produkt-Portfolio von TeamViewer.

Weitere Informationen sind erhältlich unter: www.teamviewer.com
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TeamViewer GmbH
Jahnstr. 30
73037 Göppingen