Erfolgsgeschichte

AGCO Fendt

Mit unseren smarten Lösungen wird der Teileeingang kontrolliert und kein Teil mehr in der falschen Farbe lackiert.

Markus Reiner Production Engineer for Body and Paint Shop bei AGCO

Die TeamViewer Lösung hilft uns, die Qualität zu erhöhen und Nacharbeiten weitgehend zu eliminieren.

Für die Kabinen der Europäischen AGCO-Standorte von FENDT in Marktoberdorf und Massey Ferguson im französischen Beauvais übernimmt das Werk im bayerischen Asbach-Bäumenheim das Lackieren von Anbauteilen. Für die Beschickung der dortigen Pulverlackbeschichtungsanlage hängen die Produktionsmitarbeiter die Bauteile, die sowohl aus interner als auch von externer Produktion angeliefert werden, vor der Anlage in Hängerechen. Diese werden dann in die Anlage gefahren. Die Lackieranlage wird entsprechend der Anzahl der Teile und der gewünschten Farbe eingestellt. In der Vergangenheit zählten die Werker beim Einhängen der Teile selbst mit und gaben die Anzahl und Farbe manuell ein.

Die Herausforderungen

Mischungen mehrerer Farben oder ein falscher Farbcode führen zu irreparablen Ausschussteilen. Pulver- und Nasslacke dürfen nicht verwechselt werden. Fehlerhafte Stückzahlangaben durch falsches Zählen führen später zu unzutreffenden Mengen in den Versandunterlagen. Daraus resultieren verkehrte Liefermengen an die anderen AGCO Standorte. Es entstehen nicht nur auf dem Papier Fehlmengen.

Die Lösung

Mit TeamViewer xPick und den Datenbrillen Glass Enterprise Edition und Vuzix M300 sowie dem Hyco W562, einem am Unterarm getragenen Bestätigungsgerät, werden bereits beim Teileeingang der dazugehörige Auftrag sowie die Stückzahl gescannt und visualisiert. Dazu ist der externe Scanner per Bluetooth mit der Datenbrille verbunden. Die Wearables können per Sprachsteuerung bedient werden. Über eine von TeamViewer erstellte Schnittstelle werden die Daten zur unternehmenseigenen Anlagensteuerung „FendtView“ übertragen. Die Programmnummer und Farbe werden dabei regelbasiert auf Widersprüche überprüft, um eventuelle Fehler, wie zum Beispiel die Mischung zweier Farben, in einem Lackiervorgang zu verhindern. Zusätzlich werden die Mengenangaben per Schnittstelle an das MES-System übergeben.

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