Erfolgsgeschichte

Universität von San Juan

Einsatz von Telemedizin in der primären Gesundheitsversorgung.

Javier Ortiz, Direktor der Marcos-Gómez-Narváez-Schule in Sierras de Elizondo im Departement Valle Fértil San Juan.

Das Wort Telemedizin war nicht in unserem Wortschatz. Das Telemedizinprojekt ist wie eine Reise in eine andere Zeit. Die Dörfer, in denen die Dienste angeboten werden, befinden sich praktisch im 18. Jahrhundert. Und jetzt landen wir direkt im 21. oder 22. Jahrhundert.

Herausforderungen

  • Die Fähigkeit, lokale medizinische Grundversorgung zu leisten durch Aufbau eines Netzwerks von Organisationen, die den Bewohnern in Gebieten, die aus geografischen, klimatischen sowie kulturellen Gründen praktisch isoliert sind, durch Unterteilung in verschiedene ethnische Gruppen Präventionsangebote machen, insbesondere auf dem Gebiet der Kardiologie.
  • Unterstützung von Präventions-, Schulungs- und Sensibilisierungsprogrammen für gesunde Verhaltensweisen mit besonderem Fokus auf junge und schwangere Frauen in der Bildungsgemeinschaft.
  • Frühzeitiges Erkennen von Erkrankungen, spezifischere Behandlungsempfehlungen und Überwachung der Wachstumskurve bei Kindern.

Lösung

Dank des Einsatzes der Fernkommunikationsoptionen von TeamViewer für die Durchführung von Telemedizin ermöglicht das Projekt zur Anwendung von Telemedizin in der primären Gesundheitsversorgung per Fernverbindung Gesundheitspersonal und Lehrern der Universität sowie dem Bildungsministerium und Kommunen, NROs und Patienten, sich zu verbinden und in den Genuss virtueller Beratungen zu kommen – auch bei großen Entfernungen. Sogar Elektrokardiogramme, Teleauskultation, Teleoximetrie und Langzeit-EKGs werden per Fernverbindung durchgeführt. Zur Durchführung solcher Untersuchungen wurde eine Person an dem Ort, an dem sich die Patienten befinden, geschult. Diese Person stellt die Verbindung für den Patienten her und überträgt die Daten online an den Arzt, der dann die Ergebnisse auswertet und auf dieser Grundlage eine Entscheidung trifft.

Diese Erfahrung konnten bereits Menschen verschiedener Siedlungen und in abgelegenen bzw. schwer erreichbaren Gebieten machen. Hierbei werden die hilfsbedürftigsten Gruppen erreicht. Bisher wurde die Lösung in 250 Fällen erfolgreich durchgeführt.

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